Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, dass Fahrradfahrer und Fußgänger sich sicher durch unsere Städte bewegen können. Das trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei, erlaubt Bewegung an frischer Luft mit sicherem Abstand voneinander und verhindert unnötige Unfälle. Und weniger Verkehrsunfälle entlasten gerade jetzt unsere Krankenhäuser“, so die Argumentation der Deutschen Umwelthilfe. Deshalb hat sie in verschiedenen Städten formale Anträge gestellt, Verkehrsflächen während der Corona-Krise provisorisch in sichere Fahrrad-Straßen umzuwandeln. Darüber hinaus fordert die DUH, zur Vermeidung von schweren Unfällen die Geschwindigkeit in der Stadt flächendeckend auf 30km/h zu reduzieren.

Auf der Homepage heißt es weiter: „Wenn Sie möchten, dass auch in Ihrem Wohn- oder Arbeitsort kurzfristig Straßenabschnitte oder Fahrspuren in Fahrrad-Straßen umgewandelt werden, dann teilen Sie uns das einfach hier [auf der Homepage der DUH] mit. Wir versprechen: In allen Städten, zu denen wir Rückmeldungen erhalten, dass solche kurzfristigen Umwidmungen von mehreren Bürgern gewünscht sind, werden wir entsprechende weitere Anträge stellen.“

(Gesine Weiß)