Auch wenn man sich’s momentan kaum vorstellen kann: es wird eine Zeit „nach Corona“ geben. Und dann wird (hoffentlich) das Thema Klima- und Umweltschutz wieder stärker in den Fokus rücken. Denn der Klimawandel schreitet fort, Corona hin oder her. Deshalb streiken wir am Freitag, 24.4. ab 12 Uhr mit Fridays For Future, und zwar im Netz!

Mitstreiken unter dem Hashtag #NetzstreikFürsKlima — Für mich als medienscheue Immer-noch-kein-Smartphone-Besitzerin ist es noch ein Rätsel, wie das funktionieren soll, aber FFF stellt sich das so vor: „Wir bringen den Protest von der Straße ins Netz – unsere Demoschilder platzieren wir sichtbar in Fenstern, an Briefkästen, am Arbeitsplatz, im Baum vor der Haustür, im Ladeneingang oder wo sonst es gut sichtbar ist!“ Ab 12 Uhr gibt es einen Livestream auf youtube mit zahlreichen Promis, Musiker*innen und Aktivist*innen aus aller Welt. Man kann sich auf der FFF-Seite oder unter klima-streik.org (das ist die Seite des Bündnisses von FFF-Unterstützern wie BUND, NABU, WWF, Greenpeace und vielen weiteren Organisationen) ganz klassisch zur Demo anmelden und ein Bild hochladen. Mehrere Möglichkeiten, potentielle Mitstreiker über What’s App, twitter & Co. zu mobilisieren, bietet klima-streik.org

Bis dahin kann man sich die Zeit mit einer interessanten Lektüre vertreiben: Was muss getan werden, damit Deutschland gestärkt und im Sinne von Umwelt- und Klimaschutz aus der Corona-Krise hervorgeht? Dazu hat der BUND ein Diskussionspapier vorgelegt: „Investitionen in eine zukunftsfähige Wirtschaft“, denn: „Die milliardenschweren Konjunkturpakete, die jetzt geschnürt werden, müssen gezielt den Klimaschutz voranbringen und unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter und nachhaltiger machen.“

Also dann, bis Freitag bei der FFF-Demo 😉

(Gesine Weiß)